Nora Tschirner – die Spitzbübin mit den vielen Gesichtern

Mit ihrer bissigen und leicht tapsigen Art gewann Nora Tschirner (29) an der Seite von Til Schweiger in „Keinohrhasen“ die Herzen der Zuschauer. Ein modernes Märchen mit Happy End und vielen Turbulenzen. Aber Nora Tschirner fegt nicht erst seit diesem Film durch die deutsche Kino- und TV Landschaft.  Angefangen hat alles bei MTV. Dort moderierte sie ab 2001 und zeigte, dass sie viele kecke Sprüche auf Lager hat. Dabei hat die junge Berlinerin ihren ganz eigen, zuweilen auch spröden Humor, mit dem sie sogar Harald Schmidt aus dem Konzept bringen kann. Die Berliner Schnauze fällt vor allen Dingen durch ihre unkonventionellen Rollen auf, die weniger Klischees bedienen, sondern eher kontroverse Persönlichkeiten darstellen. Flexibel und eigensinnig und weit weg von der Tussi und It-Girl Szene lässt sich Nora Tschirner ansiedeln.

Dabei ist die junge Frau mit dem verschmitzten Lächeln nicht nur in ihren Rollen sehr wandelbar. Auch ihr Stil wirkt eher unkonventionell, manchmal ausgefallen oder klassisch, fast schon zu normal. Aber genau diese Gegensätze machen die Schauspielerin auch in ihren Rollen aus. „Soloalbum“ mit Mathias Schweighöfer, „FC-Venus“ oder aber die Serie „Ijon Tichy: Raumpilot“ beweisen, dass Nora ihre Rollen authentisch, mitreißend und sehr wandlungsfähig spielt. Sogar den Bambi, den deutschen Film- und Medienpreis gabs 2007 für den Kinohit „Keinohrhasen“.

Aber auch die Bretter, die die Welt bedeuten, liegen ihr am Herzen. Sie ist leidenschaftlich gerne auf der Theaterbühne mit dabei und gab 2003 am Hamburger Schauspielhaus ihr Debüt in „Trainspotting“. Da darf man durchaus gespannt sein, in welchen Rollen uns Nora in Zukunft noch begeistern wird.


 
 
 

Ein Kommentar zu “Nora Tschirner – die Spitzbübin mit den vielen Gesichtern”

  1. Maren
    19. Juni 2011 um 18:34

    Eine leidenschaftliche Schauspielerin. Ich mag sie!

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